Gewerbliche Schule Im Hoppenlau

Leitbild der Gewerblichen Schule Im Hoppenlau Stuttgart

 Die Gewerbliche Schule Im Hoppenlau als Kompetenzzentrum für Nahrung und Körperpflege will mit ihren Leitzielen einen schülergerechten, berufsorientierten und pädagogisch effizienten Schulbetrieb verwirklichen.

Jeder Schüler*, der unsere Schule mit einem Abschluss verlässt, besitzt die notwendigen Qualifikationen, um seinen Lebensweg kompetent gestalten zu können.


LEITSÄTZE

1. Leitende Werte und Erziehungsziele        

In partnerschaftlichem Umgang miteinander wecken wir Neugierde, um dadurch Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten zu vermitteln und die Schüler in ihrer Persönlichkeitsfindung zu fördern. Schülern in besonderen Lebenslagen fühlen wir uns verpflichtet.

 

2. Unterrichtsqualität und
Unterrichtsmethoden                   

Unser Ziel ist es, die Schüler zu befähigen, selbstständig und verantwortlich im beruflichen und privaten Leben zu handeln. Wir bilden uns fort und tauschen uns über pädagogische Handlungsweisen aus.

 

3. Rolle der Schüler

Die Schüler, die sich in einer beruflichen und persönlichen Entwicklungsphase befinden, sind in unserer Schule die Hauptpersonen und werden von uns ihren Voraussetzungen entsprechend auf ihrem Weg in die Eigenverantwortlichkeit gefördert.

 

4. Rolle der Lehrer

Wir sind den Schülern Vorbild, wir unterstützen und fördern sie und wollen in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit Kollegen persönliche Zufriedenheit erreichen.

 

5. Humane Gestaltung
des Arbeitsplatzes Schule

Alle am Schulleben Beteiligten respektieren und unterstützen sich in ihrer Arbeit. Wir setzen uns für Rahmenbedingungen ein, die unsere Gesundheit erhalten.

 

6. Rolle der Schulleitung und Führungsstil      

Die Schulleitung schafft günstige Voraussetzungen für den Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schule, pflegt den sensiblen Umgang mit allen am Schulleben Beteiligten und vertritt die Schule souverän nach außen.

 

7. Organisationsstruktur der Schule        

Wir ermöglichen durch klare Zuständigkeiten eine hohe Eigenverantwortung.

 

8. Auftreten und Wirkung der Hoppenlau-Schule nach außen

Die Schule ist ein kompetenter, kooperativer und unbürokratischer Partner. Sie pflegt Bildungskooperationen im In- und Ausland.

 

9. Umgang mit Umwelt
und Energie

Wir schaffen gemeinsam mit den Schülern ein nachhaltiges Umweltbewusstsein. Wir wollen unsere Umwelt schonen und Energie sparen.

 

10. Umgang mit Geld- und Zeitressourcen          

Wir wirken beim Einsatz von Geld- und Zeitressourcen eigenverantwortlich mit und nutzen diese sinnvoll.

 


* Die Begriffe "Schüler" und "Lehrer" beinhalten gleichermaßen die weibliche Form.
Dieses Leitbild wurde vom Lehrerkollegium der Hoppenlau-Schule erarbeitet und von der Gesamtlehrerkonferenz am 03.12.2015 für verbindlich erklärt.

(--> Leitsätze zum Download als PDF)


QUALITÄTSLEITBILD

Es ist unser Anliegen,
die Qualität aller schulischen Prozesse zu sichern und zu entwickeln, um den Lernerfolg unserer Schülerinnen und Schüler zu ermöglichen. 

 1. Planung und Gestaltung von Lernprozessen: Die GSIH nutzt alle Möglichkeiten der Schule, um die Schülerinnen und Schüler bei der Entwicklung ihrer personalen und sozialen Kompetenzen zu fordern und zu fördern.

So werden bei der didaktischen Gestaltung

  • die Ziele des Unterrichts so definiert, dass überfachliches Lernen ermöglicht wird,
  • die unterschiedlichen Entwicklungs- und Leistungsniveaus der Schülerinnen und Schüler berücksichtigt
  • als Ziele des Unterrichts auch fächerübergreifende Aspekte wie Methoden-, Sozial- und Personalkompetenz beachtet und transparent bewertet.

Bei der methodischen Gestaltung werden

  • die Prinzipien eines ganzheitlichen, fächerübergreifenden und projektorientierten Unterrichts beachtet,
  • die Fach- und Methodenkompetenz der Schülerinnen und Schüler gefördert,
  • Schülerinnen und Schüler durch Methodenauswahl und Methodenwechsel aktiviert und motiviert.

 

2.      Kooperative Gestaltung des Schullebens: Die GSIH schafft Voraussetzungen für ein positives Lern- und Arbeitsklima.

Wir fordern und fördern gegenseitige Wertschätzung. Deshalb

  • gehen wir respektvoll miteinander um,
  • erläutern die Schulleitung und die Lehrkräfte den Schülerinnen und Schülern ihre pädagogischen Entscheidungen,
  • werden Anliegen der Schülerinnen und Schüler aufgenommen und beachtet,
  • werden die Schülerinnen und Schüler auch individuell beraten und gefördert,
  • werden SMV-Aktivitäten tatkräftig unterstützt.

 

3.      Lehrerinnen und Lehrer arbeiten an ihrer Professionalität und erhalten ihre Individualität.

  • Lehrerinnen und Lehrer bilden sich regelmäßig fort und stärken ihre fachliche, didaktische und methodische Kompetenz.
  • Sie reflektieren ihr Tun und erkennen dabei ihre Einstellungen zum Unterricht, zu den einzelnen Schülerinnen und Schülern, ihr Konfliktmanagement, ihre kommunikative Kompetenz und ihre individuelle Strukturierung von Lernprozessen.
  • Lehrerinnen und Lehrer tauschen sich regelmäßig aus, geben sich gegenseitig Rückmeldungen und planen Lernprozesse und Unterrichtsprojekte gemeinsam.

 

4.      Das Schulleitungsteam arbeitet an seiner Professionalität und reflektiert  sein Tun. Es führt und leitet die Schule gemeinsam, fordert und fördert pädagogische Zielsetzungen, unterstützt die Lehrerinnen und Lehrer in ihrem pädagogischen Handeln und berücksichtigt dabei organisatorische und betriebswirtschaftliche Gegebenheiten Es geht auf die Belange des Kollegiums ein und beteiligt die jeweils zuständige Personalvertretung auf Grundlage des Landespersonalvertretungsgesetzes.

Das Schulleitungsteam regelt die interne Zusammenarbeit, klärt die Zuständigkeiten und erläutert getroffene Entscheidungen. Hierzu finden regelmäßig Gespräche mit dem Kollegium, einzelnen Lehrkräften, der Personalvertretung sowie den Mitarbeiterinnen im Sekretariat und den Hausmeistern statt.

  • Durch eine klare Aufbauorganisation werden Zuständigkeiten eindeutig beschrieben.
  • Schulische Abläufe werden effizient gestaltet und eindeutig beschrieben.
  • Anliegen des Kollegiums, der Personalvertretung und einzelner Lehrkräfte werden aufgenommen und beachtet.
  • Durch Mitarbeitergespräche wird die persönliche Entwicklung der Lehrkräfte gefördert.

 

5.      Die GSIH nimmt berechtigte Bildungsansprüche in ihr Handeln auf und informiert über ihre Angebote.

Wir entwickeln einen partnerschaftlichen und offenen Dialog über unsere Ansprüche und Angebote durch

  • Rückmeldungen von Schülerinnen und Schülern,
  • Elternabende und Ausbildergespräche,
  • Kontakt zu Betrieben, Fachhochschulen und Universitäten,
  • situationsbedingte Kontaktaufnahme zur individuellen Förderung oder Konfliktlösung,
  • Kontakte zu nationalen und internationalen Partnerschulen.

Unser schulisches Handeln basiert auf

  • Beschlüssen von Konferenzen, die von allen Beteiligten inner- und außerhalb der Schule mitgetragen und kommuniziert werden,
  • sachbezogene Konfliktlösung zwischen den direkt Betroffenen.
  • Lernabsprachen.

 

6.      Die GSIH stellt sich in enger Kooperation mit ihren dualen Partnern als regionales Kompetenzzentrum für die Berufe der Nahrungstechnik, des Hotel- und Gaststättengewerbes sowie der Kosmetik und Körperpflege dar. Sie entwickelt und schärft dabei ständig ihr Profil.

Wir schaffen räumliche Gegebenheiten für eine gute Lern- und Arbeitsatmosphäre. Deswegen

  • halten wir Räume, technische Anlagen und Einrichtungsgegenstände in Ordnung und sauber,
  • sorgen wir für eine zeitgemäße mediale und technische Ausstattung,
  • passen wir alle Einrichtungen unterschiedlichen Sozialformen an.

In enger Kooperation mit den dualen Partnern präsentieren wir die Ausbildung und die Gewerke durch

  • die Präsentation unserer Ausbildungsleistungen in den Technika,
  • Teilnahme der Lehrkräfte an fachlichen Konferenzen und Kongressen,
  • Öffnung der Schule und ihrer Technika für außerschulische Partner und die interessierte Öffentlichkeit.

(--> Qualitätseitbild zum Download als PDF)

 


Religionsunterricht im Klassenverband an der Hoppenlau

Unser Selbstverständnis

Der Religionsunterricht an der Gewerblichen Schule im Hoppenlau
– unabhängig von der Konfession der Lehrperson –

  • leistet einen eigenständigen und unverzichtbaren Beitrag zum allgemeinen Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schule, insbesondere der Werteerziehung, indem er die religiöse Bildung der Schülerinnen und Schüler unabhängig von ihrem religiösen Bekenntnis fördert
  • ist offen für Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Überzeugungen und leistet damit einen Beitrag zur Verständigung in der Pluralität
  • zielt auf überprüfbare und benotbare Kompetenzen (Wahrnehmen, Deuten, Urteilen, Kommunizieren, Gestalten) - im Wissen, dass sich die religiöse oder weltanschauliche Haltung wie der christliche Glaube selbst einer Überprüfung entziehen
  • begleitet junge Erwachsene bei ihrer Suche nach Orientierung und Lebenssinn und stellt auf altersgemäße Weise einen Zusammenhang von religiösen Fragen und Leben her
  • lehrt religiöse Werte und Ausdrucksformen in der Gesellschaft wahrzunehmen und sich damit argumentativ auseinanderzusetzen
  • informiert nicht nur über die verschiedenen religiösen Traditionen, sondern bringt die Heranwachsenden auch mit dem christlichen Glauben als Einstellung, Haltung und Lebenspraxis in Berührung

 

12. Juli 2016, Fachschaft Religion

 

(--> "Leitbild Religionsunterricht an der GSIH" zum Download als PDF)