Gewerbliche Schule Im Hoppenlau

Konditor - der Beruf zur süßen Verführung ...

Die Ursprünge des Konditors reichen bis in das Altertum zurück. Griechische und römische Gelehrte beschrieben die Herstellung "süßer Kuchen" und die Zubereitung "süßer Früchte".
So stammt das Wort "Konditor" aus der lateinischen Sprache und ist zurückzuführen auf das Einlegen, Einmachen, Würzen, wohlschmeckende Zubereiten von Speisen, und vor allem von Früchten:

Condire - würzen, einlegen

Conditor - der Würzer, der Einmacher

Im Laufe der Jahrhunderte hat sich das Produktsprektrum des Konditors/der Konditorin ernorm vergrößert. Die ganze Vielfalt der Konditoreierzeugnisse ist kaum noch aufzuzählen, besonders wenn die regionalen, örtlichen oder betrieblichen Spezialitäten berücksichtigt werden sollen.

Eine Konditorei stellt im allgemeinen folgende Erzeugnisse her:

  • Gebackene Erzeugnisse (Feine Backwaren, Dauerbackwaren)- z.B. Kuchen-, Kaffee-, Teegebäck
  • Erzeugnisse, die aus gebackenen Teilen und Füllungen zusammengesetzt sind - z.B. Sahne-, Krem-, Käse-, Eistorten
  • Schokoladenerzeugnisse z.B. Pralinen, Hohlfiguren, gefüllte Teile, Tafeln, Nugaterzeugnisse
  • Zuckererzeugnisse z.B. Karamell, Konfekt, Kandierte Früchte, Dekor, Krokant, Pralinenkörper, Dekor, Hart-, Weich-und Blätterkrokant, Schaustücke aus Isomalt
  • Speiseeis z.B. Eis, Eiskrem, Halbgefrorenes, Eisgetränke